2-tägiger Ausflug von Bangkok – Kanchanaburi
Bangkok ist grossartig und trotzdem kann einem die Grossstadt zu viel werden oder man sehnt sich einfach nach etwas Natur. Die Provinz Kanchanaburi liegt nur ungefähr drei Stunden von Bangkok entfernt und bietet zur Grossstadt einen echten Kontrast. Der perfekte Ausflug! Kanchanaburi kann gut als Tagesausflug besucht werden, da es dort aber ein wirklich tolles Hotel direkt auf dem Fluss Kwai gibt, empfehlen wir mindestens eine Nacht zu bleiben. Wir nehmen euch auf diesen abwechslungsreichen Ausflug nach Kanchanaburi mit.

Anreise
Für die Anreise nach Kanchanaburi gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es fahren öffentliche Busse, Mini-Vans oder auch private Taxis. Einen tollen Vergleich der Möglichkeiten zeigt euch https://12go.asia/de. Da wir jedoch einen kompletten Ausflug machen und nicht nur von A nach B fahren wollten, sind wir auf Erawan Falls | private day tour from Bangkok gestossen. Wir konnten die Tour unkompliziert nach unseren Bedürfnissen anpassen lassen und alles hat perfekt geklappt. Es gibt ganz bestimmt günstigere Möglichkeiten. Wir wollten einfach sicher gehen, dass wir unser Gepäck den gesamten Tag ohne Bedenken im Auto lassen können und wir einen tollen Tour-Guide haben.
Phrathat Cave
Nachdem wir pünktlich früh Morgens in unserem Hotel in Bangkok abgeholt wurden, holten wir nach ungefähr 1.5 Stunden Fahrt unseren Tour-Guide bei einer Tankstelle ab. Ab sofort wurden wir mit ganz viel Wissen von Fang, dem lieben Reiseleiter für den heutigen Tag, versorgt. Bereits während der Fahrt sah man, wie das Leben immer ländlicher wurde.
Gestartet hat unsere Tour dann bei der Phrathat Cave. Zur Höhle muss man einen recht steilen ungefähr 30 minütigen Spaziergang machen. Oben angekommen geht man mit einem Park-Ranger als Führer in die Höhle hinein. Wir waren ganz alleine (abgesehen von hunderten von Fledermäusen) und sind auch auf dem Hin- und Rückweg niemanden begegnet. Die Höhle ist Innen sehr gross, einzig der Eingang ist wirklich sehr schmal und für Menschen mit starker Klaustrophobie eher nicht geeignet. Gespannt hörten wir unserem Guide zu, welcher uns mit viel Wissen über die Höhle und deren Stalaktiten und Stalagmiten versorgt hat.

Erawan Falls
Nicht weit von der Höhle entfernt liegen die Erawan Falls. Die Erawan Falls sind mehrere Wasserfälle, die sich über sieben Ebenen erstrecken. Die erste Ebene kann noch ohne Eintritt bestaunt werden und somit hat es auch am meisten Leute. Für ein paar Franken kommt ihr in den Park rein. Am Eingang müsst ihr noch ein Pfand für eure Plastikfalschen hinterlegen, wenn ihr die Plastikflasche beim Rückweg wieder vorzeigt, erhaltet ihr dieses zurück.
Der Spaziergang von ganz unten bis oben dauert gut eine Stunde. Der Rückweg ist der selbe Weg. Ihr werdet an sieben Ebenen vorbeikommen, bei welchen ihr jeweils baden könnt. Achtung, beim Baden ist man nie ganz alleine. Die Becken sind voll mit Fischen, die nicht gerade scheu sind und euch sozusagen eine kostenlose Fuss-Spa-Behandlung geben. Bei der 4. Ebene bilden die Steine eine natürliche Wasserrutsche, für alle, die auch ein wenig Kind geblieben sind! 🙂 Badesachen sind also wirklich fast ein Muss, denn bei dem Anstieg ist man über eine Erfrischung im kühlen, hellblauen Wasser immer mal wieder froh.
Der Weg durch den Dschungel ist meist relativ gut und trotzdem gibt es Stellen, die nicht so gut ausgebaut sind oder ein wenig in die Jahre gekommen sind. Die ersten paar Ebenen sind aber wirklich ziemlich problemlos erreichbar.



Hotel River Kwai Jungle Rafts
Ein ganz besonderes Highlight in Kanchanaburi war unser Hotel. Das Hotel River Kwai Jungle Rafts besteht aus kleinen schwimmenden Hütten, alle verbunden über einen Holzsteg. Auch das Essen, welches inklusive ist und sehr lecker war, nimmt man auf einer schwimmenden Plattform ein.
Bereits die Anreise zum Hotel ist wunderschön. Nachdem wir uns von unserer Fahrerin und Guide Fang verabschiedet haben, stiegen wir in ein kleines Boot, welches uns samt Gepäck zum Hotel fuhr. Das ist die einzige Art, wie man das Hotel erreichen kann.
Die kleinen Bungalows über dem Fluss Kwai sind wirklich dazu gedacht, Ruhe zu finden, denn es gibt keinen Strom in den Hütten! Im Gemeinschaftsbereich könnt ihr jedoch eure Elektronik laden und sogar das Wlan benutzen. Im Zimmer gibt es eine Öllampe, welche bei Dunkelheit ein wenig Licht spendet. Wir haben beide grandios geschlafen, das Rauschen des Flusses und die Geräusche des Dschungels sorgten für eine beruhigende Geräuschkulisse.
Da wir am nächsten Tag bereits wieder ein recht volles Programm hatten, ging es für uns nach dem Frühstück mit dem Boot zurück, wo ein gebuchter Fahrer auf uns wartete.
Wenn ihr es euch aber einrichten könnt, empfehlen wir, noch ein wenig im Hotel zu verweilen. Es gibt in der Gegend nicht all zu viel zu machen, aber sich im Fluss ein wenig treiben zu lassen, ein Kanu zu mieten oder die Mon Village zu besuchen, bildet ein gutes Tagesprogramm.



